Nachdem Amelia nun ihr Mädchenzimmer und das Bett vom grossen Bruder geerbt hat, hat auch Ramiro ein neues Bett bekommen. Einmal mehr wurde ich in der IKEA fündig. Wir haben im das STUVA Hochbett gekauft, das gleich noch einen Schrank, ein Regal und einen tollen Bürotisch integriert hat. Jetzt kann er auch im Zimmer malen und später seine Hausaufgaben erledigen.

Farbwahl

Früher war Ramiro’s Lieblingsfarbe hellgrün, nun ist er Fan von blau, einem richtig knalligen Blau. Da die Wände bereits in einem hellen Graubeige gestrichen und die Möbel alle weiss sind, passt diese Farbe ganz gut dazu. Wieder habe ich für etwas Kontrast die Farbe schwarz dazu gewählt. Alle hellgrünen Deko-Elemente kamen raus und wurden durch weisse, schwarze oder blaue ersetzt und ergänzt.

Themenwahl

Gerne wollte ich für die Deko ein Thema wählen. Als ich Ramiro gefragt habe, was er sich den wünscht, war er damit etwas überfordert. Ich habe ihm erklärt, ein Thema sei wie bei einer Geburiparty, z.B. Piraten, Polizei, Indianer,… Er hat überlegt und gesagt, er möchte gerne von allem ein bisschen, auch Ritter und Cowboy und… Huch, das war nicht ganz das, was ich hören wollte. Als er dann das erste Mal auf sein Bett geklettert ist, hat er gesagt: Das ist mein Schiff! Et voila, da hatte ich mein Thema. Das Bett wurde zu einem Schiff mit Bullaugen und Anker, den Anker habe ich dann auch gleich noch auf ein Kissen genäht und ein Bild damit gemacht. Da ich den typischen Maritim-Stil mit rot, weiss und blau nicht so mag, habe ich es eher abstrakt gehalten. Auch sollte das Zimmer nicht zu kindlich sein, es soll ja eine Weile halten.

Hier ein paar Eindrücke aus seinem Zimmer:

Bett mit Pult

Da das Zimmer sehr hoch ist, kann Ramiro auf dem hohen Bett noch stehen, trotzdem hat es unten viel Platz. Dank einem Regal daneben hat er eine Art Nachttisch. Die Bullaugen und der Anker habe ich aus matter, schwarzer Klebefolie selber zugeschnitten und aufgeklebt. Achtung: Immer vorher testen wie gut die Folie wieder wegkommt. Ich habe mit Wandstickern und Klebefolie auf Möbel schon schlechte Erfahrungen gemacht. Für Ramiro’s Zimmer habe ich die Folie bei OBI gekauft, da ich bis jetzt gute Erfahrungen damit gemacht habe. Allerdings übernehme ich auch da keine Garantie! 😉

Lego Regal

Mein Sohn ist ein grosser Lego-Fan. Er spielt täglich damit. Vorher hatten wir einen Lego-Spieltisch, doch der war bereits vollgestellt mit seinen Legos, die er dann immer runter auf den Teppich nahm und da damit spielte. Um mehr Platz am Boden zu haben, kam dieser Tisch letztlich aus dem Zimmer. Dafür gabs dann zwei Regale, nicht zu tief, weil das wenig bringen würde. Da hat jetzt jedes Legofahrzeug sein Plätzli, und er ist wirklich super pingelig mit Aufräumen. Wehe ich stelle etwas an den falschen Platz! Aber eigentlich macht er das schon ganz von selbst nach dem Spielen, was mich sehr beeindruckt. Übrigens: Wir haben so viel Polizei-Legos, da ist dieses Thema doch auch gleich abgedeckt.

In der untersten Reihe sind Plastikboxen für die Legobausteine und Legozubehör. Damit nicht alles nur weiss ist, habe ich sie mit schwarzen Streifen beklebt (wieder schwarze Klebefolie).

Leseecke und Teppich

Meine Kinder nennen die Leseecke Kuschelecke, wegen dem Fell und den vielen Kissen. Ein Plätzchen zum Lesen, Vorlesen, Singen oder einfach mal Geschichten hören. Bei dem einen Kissen habe ich das Thema Streifen wieder aufgegriffen und einen Anker appliziert.

Ramiro hatte so einen typischen Spielteppich, leider- hähäm- hat der vom Format nicht mehr gepasst, ganz zu meiner Freude. Ich fand das Ding scheusslich. Aber einen Spielteppich wollte Ramiro doch noch. Bei Stadtlandkind habe ich dann diesen schönen Teppich gefunden- immer noch kindlich verspielt, aber er passt farblich und vom Format her perfekt. Besonders gefallen Ramiro die Tipis darauf, so ist auch das Thema Indianer ein bisschen aufgegriffen.

Playmobilecke

Neben Leogs liebt mein Sohn auch Playmobil. Wir versuchen, das möglichst zu trennen, darum sind sie örtlich auch in der anderen Zimmerecke. Im Schrank und in der grossen Truhe, ebenfalls von der STUVA Linie von Ikea. Die finde ich absolut praktisch, wenn man grössere ‚Objekte‘ verstauen will. Das Piratenschiff hatte keinen Platz, aber das geht in diesem Zimmer fast als Deko durch.

 

Da mein Mann gerne taucht und besonders von Haien fasziniert ist, finden auch meine Kinder diese Fische toll. Darum gabs hier einen grossen Hai auf die Truhe. Die grösste Arbeit dabei war das Vergrössern, da ich daheim mit dem A4 Drucker gearbeitet habe. Wer kann, geht für sowas besser in ein Büro!

Die Fahne sollte eigentlich irgendwo am ‚Schiff‘ befestigt sein, also am Bett. Leider habe ich noch keine Idee, wie ich sie so befestigen kann, dass sie hält. Vorübergehend verziert sie jetzt die Wand hinter dem Piratenschiff (Thema Piraten: Auch abgedeckt).

Bilderwand und Koffer

Ramiro hat schon eine grosse Sammlung Fotos, die ihm etwas bedeuten. Auch wollte ich einen Platz schaffen, an dem er seine eigenen Bilder aufhängen kann. So ist diese Bilderwand entstanden. Einige Rahmen habe ich blau angemalt, leider hält die Farbe auf diesen Rahmen (Ikea) nicht so toll. Aber für den Moment geht es. Das grosse Bild ist mit Wäscheklammern versehen, so kann er grosse Bilder selber aufhängen. Zudem kann man den Rahmen drehen, sodass Bilder in Hoch- und Querformat Platz haben.

Ach, und den Koffer hatte ich noch im Haus. Er wurde bereits einmal angemalt, er eignet sich so toll dazu. Für Ramiro’s Zimmer gabs nun einen blauen Anstrich. Platz finden darin im Moment Heftli. Der Koffer ist ideal um auch mal darauf zu sitzen oder Playmobil Figuren abseilen zu lassen.

Vorhänge

Gerne hätte ich schöne, blaue oder schwarz-weiss gemusterte Vorhänge, aber bis jetzt habe ich nichts Passendes gefunden. Daher habe ich die alten, hellgrünen Vorhänge einfach mit schwarzer Textilfarbe eingefärbt. Zugegeben, etwas düstern, aber immerhin stört es so farblich nicht und wer weiss, vielleicht finde ich ja noch die perfekten Vorhänge oder nähe selber etwas.

Ramiro hat grosse Freude an seinem neuen Zimmer. Als ich aber noch mit einem letzten Möbel ankam, meinte er: «Immer musst du etwas ändern!» Ich habe ihm versprochen, dass es jetzt eine Weile so bleibt, immerhin war es ein grosser Aufwand und auch ich bin froh, wenn ich das Thema Kinderzimmer mal wieder etwas ruhen lassen kann. Immerhin fand er: «Aber Mami, das Bett behalte ich, bis ich ein Mann bin!» Falls ja, hat sich die Anschaffung und der Aufwand mehr als gelohnt!

 

 

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