Schon lange stehen die beiden Bücher zum Thema Handlettering in meinem Regal. Doch weil ich fast ständig am Nähen war, kam ich einfach nicht zu mehr, als gelegentlich darin zu blättern und auf Pinterest die schönen Werke von anderen zu bewundern. In diesem Blogeintrag erzähle ich euch, wie ich den Zugang zu meinem neuen Hobby fand und zeige euch ein paar meiner Werke.

Diese Bücher standen schon eine Weile in meinem Regal.

Auf der Suche

Als ich im Januar meine Arbeit für bütsche auf Eis legte, wusste ich: Jetzt ist es Zeit für ein Hobby, für eine neue kreative Arbeit. Ich liebe es, mit meinen Händen etwas entstehen zu lassen und empfinde es sehr befriedigend, wenn ich am Ende ein Resultat in den Händen halte. Die Bücher vielen mir wieder ein. Leider wusste ich nicht recht, wie ich damit beginnen sollte. Das Thema Handlettering ist so breit, was soll ich zuerst ausprobieren? Von all den Schriften gefiel mir ganz besonders das Brushlettering. Die geschwungenen Buchstaben aus dicken und dünnen Linien konnte ich nur bestaunen. Die Bücher halfen nur bedingt, meine ersten Versuche waren recht dürftig. So ging ich auf YouTube und habe mir ein paar einfache Tutorials angeschaut. Ich hatte den Aha- Moment! Aufstrich mit wenig Druck, Abstrich mit viel Druck. So schwierig schien die Sache gar nicht.

Ohne Fleiss kein Preis

Dann ging es ans Üben. Papier um Papier wurde gefüllt. Mit der Zeit wurde ich sicherer, auch wenn ich noch immer das Gefühl habe, am Üben zu sein. Ich habe verschiedene Schriften angeschaut, einzelne Buchstaben verglichen und diese ausprobiert. Manchmal habe ich ein Wort sicher zwanzig Mal geschrieben, bis ich halbwegs zufrieden war, bis aus einem Wort oder einem Satz ein fertiges Werk wurde.

Digitales Handlettering

Immer wieder habe ich das Internet, besonders Pinterest, zur Hilfe genommen oder mich davon inspirieren lassen. Dabei stolperte ich über einen Blogeintrag, der mit ein paar einfachen Tricks zeigte, wie man auch mit dem iPad Pro und dem Apple Pencil handlettern kann. Wie genial ist das denn! Das iPad Pro hatte ich nämlich mal für meine Arbeit für bütsche gekauft, kam aber mit dem Zeichenprogramm nicht recht klar, weshalb es ungebraucht herumlag. Sofort habe ich es hervorgenommen, losgelegt und war begeistert, was man damit so anstellen kann. Nun ging das Üben nochmals von vorne los, da man da zwar auch mit einem Stift schreibt, also ist es wirklich Handlettering, aber doch vieles wieder anders ist. Was mir am Zeichnen auf dem iPad besonders gefällt, ist, ich kann einfach einen Schritt zurück gehen, ein kleiner Fehler oder ein unschöner Buchstabe macht nicht gleich das ganze Werk kaputt. Zudem kann man mit Ebenen arbeiten, Bilder einfügen und vieles mehr. Bis jetzt habe ich nur an der Oberfläche der unendlichen Möglichkeiten gekratzt.

Es muss nicht perfekt sein

Weil ich aber Papier und Stift liebe, gehe ich auch immer wieder zurück zum analogen Handlettering. Damit kann man einmalige Werke entstehen lassen und man hat danach etwas in der Hand. Wie gesagt, ich bin immer noch am Üben. Weil es aber in diesem Blog darum geht, euch daran teilhaben zu lassen, was ich so mache, möchte ich euch heute ein paar Sachen zeigen. Bewusst zeige ich euch auch ein paar Sachen, die ganz am Anfang des Jahres entstanden sind. Es muss nicht alles perfekt sein, auch beim Handlettering nicht. Vielmehr geht es für mich um die Freude am Tun und daran, jetzt etwas zu haben, was ich als Hobby bezeichnen kann. Etwas, was ich in den letzten Jahren nicht hatte.

Diese Bücher habe ich mir dann noch dazu gekauft. Sie geben mir immer wieder Inspiration.

Mit Stift und Papier

Hier ein paar Werke, die mit Stift und Papier entstanden sind. Ich arbeite sehr gerne mit den Tombow ABT Stiften, gibt es in fast jeder Papeterie. Dazu kommen weitere Stifte von edding oder Winsor & Newton. Bei diesem Hobby wird man leicht süchtig nach Stiften.

Erste Versuche, mit Schatten.
Eine runde Sache.
Schriften und Stifte ausprobieren.
Versuch mit Hintergrund.
Anpassen an eine Form, das Runde gefällt mir sehr.
Muster und Blümchen.
Mehr Blümchen, dafür nur eine einfache Schrift.
Von Karten mache ich gerne einen Scan, dann kann ich es wieder verwenden oder anderst colorieren.
Dranbleiben, üben, Schriften variieren.
Noch mehr Blümchen.

Mit dem iPad Pro und dem Apple Pencil

Diese Werke sind auf dem iPad Pro enstanden. Ich arbeite mit dem App Procreate und habe mir extra ein paar ‚Pinsel‘ dafür gekauft. Natürlich digitale.

Geburtstagskarten braucht man immer. Hintergrund ist mit Wassefarbe gemalt und als Foto hinter den Schriftzug gelegt.
Mit dem iPad kann man auch Hintergründe wie mit dem Pinsel gestalten.
Für Amelias Zimmertür.
Für Ramiros Zimmertür.
Für meinen Mann.
Mein Ferien Lettering, hat ein paar Stunden gebraucht.

 

4 Comments

  1. Hoi liebi Darja
    Dini Werch gsend super us! Ich han mir au so Stifte zuegleit und mit üebe agfange. Mir fehlt eifach nachli Geduld 😉
    Liebi Grüessli
    Evelyn

    • Sali liebi Evelyn
      Jöh merci vilmal! Oh, und toll bisch au dra! Chunt sicher super, mer muess eifach chli drabliibe hani gmerkt, suscht fangt mer immer wieder bi null a. um das gahts den nächscht wuche i mim blogbiitrag! 😉
      ich wünsche dir wiiterhin vil Spass bim schriibe und usprobiere!
      Liebi Grüessli
      Darja

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