Fast jeder kleine Lego-Fan hat schon einmal vom Legoland gehört! Auch unser Sohn hat irgendwo erfahren, dass es dieses Legoland gibt, natürlich ohne zu wissen, was ihn da genau erwarten würde, ausser Legos natürlich. Schon länger liegt er uns damit in den Ohren, dass er dorthin fahren will. Unser Sohn hat Glück, auch wir Eltern sind Lego-Fans! Es gibt kaum ein Spielzeug, welches so gut und gerne von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, welches Jung und Alt gleichermassen begeistert, welches zu so genialen Konstruktionen fähig ist und welches sich so vielfältig spielen lässt. So stand ein Besuch im Vergnügungspark Legoland schon eine ganze Weile auf unserer Family-To-Do-Liste. Hier kommt unser Bericht, weiter unten findet ihr Fotos von unserem Ausflug.

Herbstferien und Papa daheim

Da mein Mann selbstständig ist, bevorzugt er Ferien, in denen wir wegfahren. Ist nichts solches geplant oder liegt es nicht drin, arbeitet er. Diesen Herbst konnte ich ihn aber zu einer Woche Ferien daheim überreden. Zwar hat er täglich ein paar Stunden gearbeitet, doch wir haben auch einen schönen Ausflug in die Berge gemacht und die Kinder haben es genossen, Papa einfach hier zu haben. Ganz oben auf unserer Liste stand aber die Reise ins Legoland.

Was uns im Legoland erwartete

Unser Sohn hat sich riesig auf den Ausflug gefreut, doch er hatte keine konkrete Vorstellung, was ihn im Legoland erwartet. Wir wussten auch nicht viel mehr, als dass es Bahnen hat wie auf einer grossen Chilbi. Neben diesen Bahnen, die unter anderem nach verschiedenen Themen der Lego Welten (Lego City, Piraten, Ninjago, Ritter, Pharao, Star Wars und mehr) gestaltet waren, gab es auch verschiedene Spielplätze, einen Raum zum Lego-Autos bauen, Restaurants, Shops und Schiessstände. Weiter gab es eine Zaubershow, eine Mini-Lego-Fabrik, ein Mini-SeaLife mit Haien und anderen Fischen und vieles, vieles mehr.

Der erste Tag

Da wir eine fast dreistündige Fahrt hatten, haben wir uns entschieden, zwei Tage zu bleiben. Dies war angesichts der vielen Attraktionen eine gute Entscheidung. Da unsere Kinder mit fast 6 und fast 3 Jahren noch eher klein für einen solchen Park sind, war für sie der erste Anblick der Bahnen, der Lego-Bauten und all der spannenden Dinge recht überwältigend. So haben wir uns am ersten Tag in erster Linie alles mal angeschaut: Die verschiedenen Themen-Welten, die ganzen Lego-Bauten und natürlich auch den einen oder anderen Shop. Da und dort wollte der Grosse auf eine Bahn, war aber eher noch scheu und zurückhaltend. Nach der langen Fahrt genossen die Kinder ganz besonders die grossen und wirklich schön gestalteten Spielplätze. Es hatte nicht sehr viele Besucher an diesem Tag, so herrschte absolut keine Hektik und wir hatten als Familie eine richtig gemütliche Zeit.

Piratenland und Piratenschmaus

Gegen Abend gings zurück ins Hotel, worauf sich die Kinder richtig freuten. Wir haben eine Nacht im neuen Hotel Piratenland gebucht. Alles war entsprechend eingerichtet, mit Lego-Piraten an den Wänden, Stockbett in Schiffform und natürlich Legos zum Spielen.

Fürs Nachtessen haben wir im Hotel den Piratenschmaus gebucht. Viel anderes gab es ehrlich gesagt nicht und der Park hat schon um 18.00 Uhr geschlossen. Der Piratenschmaus ist ein fixes Menü (man kann lediglich zwischen zwei Fleisch-Varianten und Vegi auswählen), welches auf Platten zum Selberschöpfen serviert wird. Es gibt Vorspeise, Hauptgang und Dessert und ist sehr vielfältig. Auch unsere eher heiklen Esser sind satt geworden, während mein Mann und ich uns nach Piratenmanier eher überessen haben. Aber es war auch wirklich sehr gut!

Der zweite Tag

Das Hotel war super organisiert, so, dass wir nach dem Frühstück nur noch die Zimmerschlüssel in einen Briefkasten schmeissen mussten und uns wieder ins Abenteuer Legoland stürzen konnten. Für diesen Tag hatte ich auch einen kleinen Plan, wusste, welche Bahnen für eines der Kinder oder sogar für beide in Frage kamen, und was wir unbedingt noch sehen wollten. Unser Grosser war jetzt auch mutiger und wir probierten als erstes eine Bahn mit etwas mehr Speed. Unsere Kleine durfte gerade knapp mit auf die Bahn, natürlich mit Begleitung einer erwachsenen Person. Die Kinder hatten danach echt einen Adrenalinrausch, sie wollten gar nicht mehr aufhören, auf Bahnen zu gehen. Es gab natürlich auch Bahnen für die grösseren Kinder, doch wir waren alle froh, dass diese noch Tabu waren. Naja, ausser vielleicht Papa, der hätte die eine oder andere schon gerne ausprobiert, leider blieb dafür dann keine Zeit mehr. Neben den actionreichen Bahnen gab es auch herzige Sachen wie eine Kanu-Rundfahrt, eine Lego-Zug Rundfahrt, eine Safari und das Reiten auf Lego-Pferden.

Lego-Shop

Klar kamen wir auch nicht um die Lego-Shops herum. Beide Kinder durften sich ein Lego aussuchen. Für unsere Tochter habe ich das übernommen und ein Lego-Duplo ausgewählt. Der Grosse durfte selbst auswählen und war prompt überfordert, so riesig war die Auswahl. Mit etwas Unterstützung hat er sich aber was Schönes ausgesucht, welches Papa dann daheim mit ihm gebaut hat.

Mir selbst hat vor allem der Shop in der Lego-Fabrik gefallen: Da konnte man Legos in allen Farben einzeln kaufen! Ich hätte am liebsten einen riesen Sack mit rosa- und pinkfarbenen Legos eingepackt. Ich konnte mich knapp beherrschen und habe nur ein paar gekauft, für den Adventskalender. Und für den Grossen ein paar in türkis und blau.

Was uns am besten gefallen hat

  • Amelia: Die Action-Bahnen (auf die sie auch durfte) und das Plüscheinhorn, welches ihr Bruder für sie ‚geangelt‘ hat.
  • Ramiro: Die Lego-Fabrik. Die hat ihn total fasziniert, und es war die einzige Bahn, die er zweimal machen wollte. Und natürlich die Lego-Shops.
  • Papa: Die kreativen Lego-Bauten und die Zeit mit der Familie.
  • Mama: Die Legobauten. Ganz besonders Amsterdam  und Joda von Star Wars aus Lego.

Fazit

Der Ausflug ins Legoland war für uns als Familie eine rundum gelungene Sache. Nach unserem Besuch in Disney World im Frühling habe ich damit gerechnet, dass wir mit Reizen überflutet werden. Doch dank der tollen Spielplätze, welche zum Verweilen einluden und der vielen Bäume, welche sehr beruhigend wirkten, war dies überhaupt nicht der Fall. Sicher hatte es auch wegen der Jahreszeit nicht so viele Besucher. Ich kann mir gut vorstellen, dass es im Sommer einiges hektischer zu und her geht. Es war auch schon ganz schön kühl, und über die Wintermonate hat der Park dann auch zu. Unser Sohn meinte übrigens: Das war das Schönste, was wir je gemacht haben. Müde aber glücklich fuhren wir nach Hause und wir sind uns alle einig: Legoland, wir kommen wieder!

Hier ein paar Spar-Tipps, für den Besuch im Legoland:

  • Wir haben mit der Übernachtung den Eintritt für den zweiten Tag geschenkt bekommen. Ich weiss nicht, ob dies nur in der Nebensaison gilt, es lohnt sich aber, nach solchen Aktionen Ausschau zu halten.
  • Rabatt auf den Kellogs: Wer nur einen Tag gehen will, schaut am besten mal auf den Kellogspackungen nach Rabatt Coupons, die letzten zwei Jahre gab es so bis zu 50% auf den Eintritt.
  • Preise vergleichen: Beim Kauf von Legos in den Shops lohnt es sich, die Preise kurz online zu überprüfen. Vieles bekommt man daheim (in der Schweiz) in Online-Stores günstiger, vor allem wenn man den Wechselkurs einrechnet. Papa wollte den Kindern etwas vom ‚Legoland‘ schenken, aber den Grosseinkauf für Weihnachten haben wir nicht gemacht.

Anmerkung: Klar, dieser Beitrag ist eigentlich Werbung pur! Doch keine Angst, wir wurden nicht vom Legoland gesponsert und ich verdiene nichts daran, hier von unserem Ausflug zu berichten und zu schwärmen! Umso mehr: alles was ich hier schreibe, meine ich ganz ganz ernst.

Schön wars! Fotos von unserem Besuch im Legoland:

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