Von Lieblingsdüften, Lieblingsdesserts und mit wem ich dann doch ganz gerne telefoniere.

Hier sind die 5 Fragen am Fünften (heute auf den Termin genau), welche Nic von  luziapimpinella für den Wonnemonat Mai gestellt wurden. Einmal mehr war es spannend, sich ein paar Gedanken über Dinge zu machen, die einem eigentlich ständig vor der Nase baumeln, ohne je richtig betrachtet zu werden. Nun, ich habe es wieder getan und wünsche dir viel Spass beim Lesen.

1. Wie duftet dein Lieblingsparfüm?

Also zum Anfang muss ich sagen, ich trage nicht täglich Parfüm und ich habe auch nicht mein Lieblingsparfüm. Ich mag Düfte aber sehr und je nach Laune, trage ich einen anderen. Ich mag den Duft von Rosen und Blumen überhaupt. Süsse, pudrige, eher schwere Parfüms sagen mir zu. Im Sommer gerne auch mit einem leicht fruchtigen Duft. Aber kitschige Süsse bitte lieber nicht.  Frische, melonige Parfüms gehen für mich auch gar nicht. In der Parfümerie orientiere ich mich an den Fläschchen. Mich sprechen die in rosa oder violett an. Um alles was blau ist, mache ich einen Bogen, zu 99% riechen die nicht nach mir. Denn das soll ein Parfüm meiner Meinung nach: Die Persönlichkeit unterstreichen, nicht überdecken. Ein Parfüm darf aber auch hervorheben, wie ich mich gerade fühle oder fühlen will. Darum brauche ich die Auswahl, denn ich bin nicht jeden Tag gleich, fühle mich nicht jeden Tag gleich. Ich kleide mich ja auch nicht jeden Tag gleich.

2. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?

Rat bekommt man ja ständig, ganz besonders als Mami. Das kann auch mal ganz schön nerven.  Ich habe vor allem am Anfang vieles ausprobiert, auch Tipps, die mich nicht überzeugten. Der beste Rat kam dann von meiner Mütterberaterin:

Sie als Mami wissen immer am besten, was ihr Kind braucht.

Das habe ich mir zu Herzen genommen. Noch immer bin ich offen für guten Rat, gerade auch, was die Kinder angeht. Doch ich fühle heute immer gut in mich hinein und merke schnell, ob der Rat passt oder nicht.

3. Telefonierst du gern?

Nein, nicht so wirklich. Vor allem rufe ich nicht gerne an. Egal wer es ist, meine Freundin oder den Service für die kaputte Geschirrspülmaschine. Okay, letzteres hasse ich regelrecht, aber liegt wohl daran, dass man da auch ständig in der Warteschleife hängt und dann garantiert die Servicenummer nicht parat hat. Auch Termine beim Arzt telefonisch zu vereinbaren finde ich mühsam. Mit Freundinnen telefoniere ich eigentlich nie, einfach so zum Plaudern, oder besser gesagt nicht mehr. Lieber sehe ich ihnen dabei in die Augen, bei einem Kaffee oder einem guten Nachtessen. Um in Kontakt zu bleiben, schreibe ich Textnachrichten. Das kann ich auch gut spät abends tun, wenn die Kids im Bett sind. Einzig mit meiner Familie telefoniere ich einigermassen regelmässig. Meistens wenn ich im Auto sitze (kein Angst, ich habe eine Freisprechanlage). Daheim ist einerseits meine Verbindung schlecht, andererseits haben meine Kids die Angewohnheit, jedes längere Gespräch zu stören. Aber wenn ich dann mal in einem Gespräch an der Strippe bin, dann plaudere ich eigentlich doch ganz gerne. Immerhin hört man aus der Stimme auch ganz viel über die Gefühlslage eines Menschen heraus, was beim Schreiben von Nachrichten trotzt Hunderten von Emojis nicht möglich ist.

4. Machst du leicht Versprechungen?

Versprechen muss man halten. Ein Versprechen nicht zu halten, kann jemanden traurig machen oder gar verletzen. Darum mache ich nicht so schnell ein Versprechen. Ich bleibe dann eher wage oder erwähne schon, dass ich etwas versuchen möchte, aber ‚nichts versprechen kann‘. Ob dieses ‘wage bleiben’ gut ist, oder man so einfach sehr unentschlossen herüberkommt, kann ich selbst nicht beurteilen.

Mit Kindern muss man ganz besonders aufpassen mit Versprechen: Ab einem gewissen Alter tendieren sie dazu, einem die Versprechen ständig vor die Nase zu halten. Bin ich zum Beispiel mit meinen Kids in der Stadt unterwegs und will noch in zwei Läden (versprochen, nur noch zwei Läden, dann gehen wir ein Glace essen), dann kann ich unmöglich noch kurz in einem dritten Laden, das gibt sonst mächtig Ärger und Protest.

5. Was ist dein Lieblingsdessert?

Als absoluter Fan von Dessert und Süssem im Allgemeinen, fällt mir diese Frage besonders schwer zu beantworten. Ich vereinfache mir diese schwierige Situation, in dem ich euch mein Lieblingsdessert in jeder Jahreszeit offenbare. Ein bisschen ‚bschiisse‘ sozusagen! 😉

Frühling: Ich liebe Erdbeeren, darum alles mit Erdbeeren! Am liebsten eine saftige Erdbeer-Torte. Oder Erdbeeren mit Vanille Glace. Ähm, ich glaube, das waren jetzt schon zwei Desserts.

Sommer: Glace!!! Ich gehöre zu denen, die in der Badi einfach ein Glace essen müssen. Sonst wars kein Badi-Besuch sondern ein Tag am See. Am liebsten habe ich Stängeli Glace wie Magnum, Pralinato oder auch ein Chübeli mit Caramelito von Mövenpick. Mein Sohn würde jetzt sagen: Yamma! Er ist genauso ein Dessert Fan wie ich!

Herbst: Mein Mann und ich freuen uns immer ganz besonders auf diese Zeit, da gibt es Vermicelles. Wunderbar, ganz besonders ein Coupe Nesselrode, mit Vanille Glace.

Winter: Da brauche ich Schoggi und Wärme. Mein liebstes Dessert im Winter ist ein warmes Schoggichüechli mit- ihr ahnt es sicher schon- einer Kugel Vanille Glace. Oder wenn keine Zeit zum Backen ist, heisse Schoggisauce über Vanille Glace: Ein Coupe Dänemark oder ein Bananensplit.

Falls ich die Frage doch in nur einem ‚Dessert‘ beantworten müsste, wäre es wohl Glace mit einem Zusatz. 😉 Glace geht irgendwie immer.

Und nun: Was ist dein Lieblingsduft? Lieblingsdessert? Oder ein Ratschlag, den du mir uns teilen möchtest? Würde mich über eine Mini-Antwort freuen! 😉

Hab einen wonnigen Monat, Darja

2 Comments

  1. Hallo liebi Darja

    also ich weiss ehrlich nöd ob das e Mini Antwort wird 😉

    1) selte bis nie, drum chani dir gar nöd genau säge welles.
    2) Wänn e Türe zue gaht, heb Gedult well irgendwo und irgendwenn, wenns am wenigste vermuetisch gaht plötzlich es Fenster uf!
    3) Mit de Familie oder de sehr guete Fründe ja. Bi suschtige Sache wämmer schneller glöst hät, bzw abghandlet mit em telefoniere den sicher ja und suscht schriebi au sehr gärn.
    4) Ich lebe nach em Motto: Versproche isch Versproche und wird niemals broche. Ich halt mich det würklich sehr dra au wenni i diversne Situation schnell ja gseit han und ich den bim dra halte mägisch i mis Fü…li hätti chönä bisse.
    5) selber gmachte Zimtschnecke no lauwarm <3

    Hans würklich versuecht nöd zlang zwerde la.

    liebi Grüessli

    • hej martina, danke für dini antworte! und sie dörfed selbschtverständlich au lang sii! 😉 so en lauwarme zimtschneck, das tönt echt no fein. machsch si selber? glg darja

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