Vom zu spät kommen, von Partys bis in die frühen Morgenstunden und von Geschichten aus dem Leben, die man unbedingt erzählen sollte.

Hier kommen sie, meine Antworten auf die fünf Fragen am Fünften von luziapimpinella.com.  Wie immer pünktlich, ich hatte ja in den Ferien Zeit, mir so meine Gedanken zu mache, über diesen Fragen und auch diesen Blog und das Leben und überhaupt… Einiges davon dann in einem nächsten Beitrag. Vorerst mal dies:

1. Wie oft beginnst du einen Satz mit „Als ich so alt war wie du…?“

Eigentlich nie. Mag wohl daran liegen, dass meine Kinder noch eher klein und meine Erinnerungen an diese Zeit eher verschwommen sind. Vielleicht aber auch einfach daran, dass ich nicht viel Sinn darin sehe, die Zeiten zu vergleichen und womöglich die Kinder damit zu erziehen. Doch immer mal wieder kommt die Frage umgekehrt von meinem grossen: „Mami, was hast du gemacht, also du so alt warst? Hast du auch das und das gemacht, als du 6 warst?“ So spühre ich, die Kinder wollen hören, was damals war, als ich so alt war wie sie jetzt. Sie wollen den Vergleich, sie wollen etwas von meiner Geschichte hören, die ja auch ihre ist. Sie wollen hören, was meine Eltern für Eltern waren, die nun ihre Grosseltern sind. Sie lieben es auch, die alten Fotoalben anzusehen und die Geschichten zu den Bildern zu erfahren.

Ich glaube, wir brauchen eine Verbindung zur Vergangenheit, wir wollen wissen, woher wir kommen, was unsere Wurzeln sind. So können wir die Welt und uns selber besser verstehen. Vielleicht sollte ich als Mami doch öfters den Satz mit: „als ich so alt war wie du…“ beginnen. Nicht um zu belehren, sondern um zu erzählen und so unsere Geschichte lebendig zu behalten.

2. Was war deine grösste Dummheit?

Öhm, da muss ich echt überlegen. Weil ich ja nie Dummheiten mache! Haha, schön wärs. Meist sind es aber kleine Dummheiten, die eher als Unachtsamkeiten durchgehen. Eine grössere Dummheit war, als ich vor einer Weile bei der Bahnhofpassage ein oranges SBB Putzwägelchen überholen wollte. Prompt kam dann doch ein Auto entgegen und ich musste zurück auf meine Fahrspur. Hab natürlich das Wägelchen getütscht und eine ziemliche Schramme am Auto geholt. Mein Mann war danach gar nicht happy und ich hab mich echt dumm gefühlt. Immerhin, dem Mann und dem SBB Putzwägelchen ist nichts passiert.

3. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?

Ich bin eine notorische Verspätet-Kommerin. Meist nicht viel, denn ich plane ja wirklich, pünktlich zu sein. Ganz besonders bei Arzt Terminen. Nur dass man da meist mit mindestens 15 Minuten Wartezeit belohnt wird. Es ist so: Hab ich daheim nur kurz Zeit, wird noch die Spülmaschine ausgeräumt, noch eine Wäsche geladen oder ein paar rumliegende Dinge versorgt. Meist braucht das dann doch länger und schon bin ich etwas knapp aus dem Haus. Ich nutze einfach gerne die Zeit aus. Dazu kommt, dass ich oft mit den Kids aus dem Haus muss und vergesse, dafür etwas mehr Zeit einzurechnen. Auch nach sechs Jahren als Mami noch!

Zu früh komme ich eigentlich nie. Ich find es auch nicht toll, wenn Leute bei mir zu früh auftauchen. Kommt gelegentlich vor und dann bin ich vielleicht noch am Staubsaugen oder am arbeiten und dann nervt mich das echt.

4. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Der perfekte freie Tag besteht bei mir aus Zeit für mich allein, also mit niemandem, und Zeit mit lieben Menschen. Ganz besonders schätze ich dann, wenn wir als kleine Familie etwas unternehmen und Zeit miteinander verbringen. Aber auch Freunde oder Verwandte treffen mag ich an solchen Tagen. Ich brauche aber immer einen guten Ausgleich- nicht immer ganz einfach, dies alles in einen freien Tag zu packen, an dem all die verschiedenen Bedürfnisse von allen Familienmitgliedern aufeinander prallen.

5. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Das ist mal ganz sicher mein 30. Geburstag. Ich hab mir gewünscht, diesen so richtig zu feiern, hab es aber nicht ganz auf die Reihe gekriegt, etwas zu organisieren. Ich wusste nicht, wie ich all meine Freunde, mit so unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen auf einem Fest zusammenbringen sollte. Tanzen? So haben mein Mann und eine liebe Freundin von mir die Sache in die Hand genommen. Ganz ‚simpel‘ gab es in einem Lokal in Winterthur einen grösseren Apero, bei dem sogar ein paar Kinder dabei waren. Die Atmosphäre war entspannt, nicht verkrampft, wie ich selbst befürchtet hatte. Ich habe es in vollen Zügen genossen, konnte mit allen ein paar Worte wechseln und bekam auch noch meinen Schokoladenkuchen.

Alle die Lust hatten, gingen danach noch zum Tanzen weiter in einen Club. Es war meine beste Clubnacht ever. Nicht so sehr wegen der Musik, es war nicht mal viel los, also so gesehen eine lasche Party. Doch wir als Gruppe, einige haben sich nie vorher gesehen, andere waren noch nie in einem Club, hatten einfach Spass. Wir haben getanzt bis zum frühen Morgen und ich war unendlich glücklich und dankbar, so viele liebe Menschen kennen zu dürfen!

Es gibt aber noch ein anderes Fest, für mich auf jedenfalls legendär und in meinem Herzen fest als Erinnerung verankert: Meine Hochzeit! Dies ist nun schon zwölf Jahre her. Und sicher würde ich heute einiges anders machen, vieles aber auch nicht. Damals war der Tag einfach perfekt! Das wichtigste aber ist, ich würde meinen Mann sofort wieder heiraten, er macht meine Hochzeit für mich legendär!

Übrigens: Das Foto oben ist von meinem 30. Geburi.

Ich wünsche dir einen tollen August, geniess den Sommer nochmal in vollen Zügen!! Alles Liebe Darja

 

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