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Besuch auf der Juckerfarm

Bei strahlendem Sonnenschein sind wir diesen Mittwoch mal wieder an einem meiner Lieblingsorte gewesen: Auf der Jucker Farm in Seegräben. So nahe und so schön gelegen, ist das der perfekte Ausflugsort für uns. Wir haben da eine liebe Freundin und ihre beiden Mädchen getroffen und die Kinder haben sich den ganzen Nachmittag selber beschäftig. Wir konnten in Ruhe ein paar Worte wechseln, einen feinen Latte Macciato trinken und das Wetter geniessen.

Amelia’s Zimmer Teil 3 – DIY: Gepunktete DRÖNA Boxen

Graue Wände, rosa und weisse Möbel- soll ich dabei bleiben? Oder soll doch noch etwas dazu? Irgendwo liegen doch noch ein paar schwarze IKEA Stoffboxen (DRÖNA) in einem Schrank?! Gefunden und gleich ausprobiert. Der Kontrast gefiel mir gut, die grossen schwarzen Flächen etwas weniger. So kam ich auf die Idee, die Boxen etwas aufzuhübschen. Ich mag Pünktchen, sie sind irgendwie zeitlos. Sterne hätten mir auch gefallen, aber die hab ich so langsam gesehen.

Gerne zeige ich euch, wie ich vorgegangen bin. Vielleicht hast du ja auch noch ein paar von diesen Boxen rumstehen?

1. Linien zeichnen

Damit die Punkte schön verteilt sind, mit einem Lineal und einem weissen Stift (ich habe einen weissen Stoffzeichenstift von Prym genommen) Linien einzeichnen. Die erste Linie habe ich von einer Ecke diagonal zur anderen Ecke gezeichnet. Für den immer gleichen Abstand habe ich die Höhe des Lineals verwendet.

Dann das selbe in die andere Richtung machen, bis ein schönes Karomuster entsteht.

2. Punkte malen

Mit dem Stil eines dicken Pinsels und Acrylfarbe (man kann auch Gonis Farbe oder Stofffarbe verwenden) Tupfen auf die Kreuzungen der Linien tupfen. Farbe trocknen lassen. Man kann auch Stoffmarker verwenden, die Farbe wirkt dann weniger ‚aufgetragen‘.

3. Linien wegwischen

Ist die Farbe trocken, mit einem feuchten Lappen die Hilfslinien wegwischen. Fertig!

4. Weitere Ideen

Nicht nur Boxen können so verziert werden. Das geht auch mit weiteren Dekosachen wie Kissen, Bilderrahmen und mehr. Ich habe gleich noch die Stofftasche, welche an Amelia’s Bett hängt (oh Wunder, sie ist ebenfalls von IKEA) vollgetupft. So gibt es im Zimmer eine Wiederholung.

IKEA: STICKAT

Nach diesem und dem letzten Beitrag zu Amelia’s Zimmer könnte man meinen, ich sei von IKEA gesponsert, dem ist aber nicht so! Tatsächlich ist vieles ihrem Kinderzimmer vom schwedischen Möbelriesen, aber einfach deshalb, weil ich vieles, was IKEA zu bieten hat, echt praktisch finde. Ich versuche aber, den Sachen meine Note aufzudrücken, so wie die Punkte auf die DRÖNA Boxen.

Viel Spass beim Nachmachen! Oder hat es dich gerade auf eine ganz eigene Idee gebracht? Noch besser! 😉

Amelia’s Zimmer Teil 2- Möbel

War das schön, als ich nach dem Streichen endlich auch einen Plan hatte, wie ich das mit den Möbeln machen will. Ich wollte so viele Möbel wie möglich behalten, aber es brauchte auch noch etwas Neues. Neben genug Platz für Spielsachen wollte ich zusätzlichen Raum nach oben schaffen, so dass man auch mal etwas stehen lassen und trotzdem putzen kann.

In Amelia’s Zimmer hat es eine Dachschräge über das ganze Zimmer, es ist daher nicht ganz einfach, passende Möbel zu finden. Ich bevorzuge deshalb Kleinmöbel, welche aber mein Mann unpraktisch findet. Das Tolle an ihnen ist, dass man sie sehr leicht verschieben, etwas abändern oder eben ergänzen kann. Ich hatte bereits ein Kallax (IKEA) Möbel in rosa. Darum habe ich zwei weitere Kallax, hohe, in Weiss und ein paar Schubladen dazu gekauft. Die Schubladen finde ich vor allem für kleine Spielzeugteile von Playmobil oder Bäbelisachen praktisch. Die grossen Kisten eignen sich gut für die grösseren Spielsachen und Plüschtiere. Vermutlich ist das auch der Grund, weshalb sie in so vielen Kinderzimmern stehen.

Von einem Schminktisch, den ich mal für mich gekauft habe, ist noch der Spiegelteil übrig. Der stand bereits in Amelia’s Zimmer, aber höher, so dass sie gar nicht in den Spiegel schauen und sich hübsch machen konnte. Dafür habe ich eine Bank (Stuva, von IKEA) gekauft, aber ohne die passende Schublade. Mit einem kleinen Stuhl gibt das einen herzigen Schminktisch für meine Kleine. Brauchen wir in Zukunft mehr Stauraum, kann ich immer noch die Schublade dazu kaufen. Wie schon gesagt, ich liebe wandelbare Möbel.

Um angebrauchte Kleider, Finken und Jäggli zu verstauen, habe ich zwei Holzkisten, die noch bei uns rumstanden, rosa gesprayt. Zudem habe ich noch zwei Hacken am Kleiderschrank befestigt. Eigentlich habe ich eine schöne Garderobe gesucht, aber nicht das Richtige gefunden. Aber für den Moment passt das so ganz gut. Die Kisten gibt es übrigens in Baumärkten in diversen Grössen.

Das Bett hat Amelia von ihrem Bruder geerbt. Damit die Kleine sich in dem grossen Bett nicht verloren fühlt, habe ich es mit ein paar Kissen umrandet. Über dem Bett habe ich eine Bilderleiste montiert, ein paar Fotos und selbstgeschriebene Texte gerahmt und darauf verteilt. Ist ein Anfang, kann ebenfalls schön verändert und damit gespielt werden. Sicher kommt dann noch das eine oder andere Kunstwerk von ihr selbst dazu. Noch steht ihr kleines Bett auch im Zimmer, für den Fall, dass es nicht klappt mit dem grossen Bett. Doch sie liebt es, ich denke, bald kann ich ihr dann noch eine kleine Lese-Kuschelecke einrichten. Die Kissen dazu habe ich schon.

Dies ist also Amelia’s Zimmer. Nicht ganz perfekt, nicht ganz fertig. Beides wird es aber vermutlich nie sein, denn es ist ein Kinderzimmer und darf wandelbar sein, sich den immer wieder neuen Bedürfnissen des Kindes anpassen und natürlich auch seinem Geschmack. Mal sehen, ob Amelia noch eine Weile zufrieden mit meiner Farbwahl ist oder ob sie sich schon bald ein oranges Kissen wünscht. Übrigens, die meisten Spielsachen von Amelia sind bei mir im Atelier, sozusagen im Spielzimmer der Kinder, daher wirkt es noch etwas leer.

Nächste Woche kommt noch der dritte Teil von Amelia’s Zimmer, eine kleine Inspiration mit Anleitung!

Alles fährt Ski

Gerade liegt eine Woche Skiferien hinter mir. Mein Sohn war in der Skischule, mein Mann öfters mal auf der Piste. Ich war zwei Mal auf den Skiern, je einen halben Tag. Aber sonst habe ich mich im Hotel getummelt, es gab einen Wellnessbereich und einen Fitnessraum. Ich konnte spazieren gehen oder gemütlich im Foyer sitzen und lesen. Das hat mir ganz gut gepasst. Eigentlich besser als das Skifahren.

Zimmer Amelia Teil 1- Streichen

Schon lange habe ich mich auf den Moment gefreut, in dem ich aus Amelias Babyzimmer ein richtiges Mädchenzimmer machen kann. Nun ist sie zwei geworden und hat grosse Schritte gemacht. So trauen wir ihr jetzt zu, im grossen Bett zu schlafen und auch den Wickeltisch brauchen wir nicht mehr. Sie will lieber auf dem Boden gewickelt werden.

In drei Blogeinträgen möchte ich euch berichten, was ich mit ihrem Zimmer angestellt habe.

Wand für Kinderzeichnungen

Wer mich kennt weiss, bei mir muss alles sein Plätzli haben. So auch die Kinderzeichnungen, die mein Sohn fast täglich vom Kindergarten nach Hause bringt oder die auch daheim entstehen. Diese gilt es zu würdigen und natürlich auch aufzuhängen. Gerade die besonders schönen Werke haben eben ein Plätzli verdient. Und kommt ein neues Kunstwerk, muss ein altes dafür weg. Also nicht weg weg, nur weg vom schönen Plätzchen.

Wie ich wohl will

Sicher kennt ihr das Märchen vom Fischer und seiner Frau, der immer wieder aufs Meer hinaus geht und den Butt mit einem Vers ruft:

Mantje, mantje, Timpe te, Buttje, Buttje in der See – meine Frau, die Ilsebill, will nich so als ick woll will.

Dieser Satz ist im Original auf Plattdeutsch, mir wurde der letzte Teil immer in Standartsprache gesagt: Will nicht so wie ich wohl will.