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Adventskalender- ein paar Anregungen

Du magst noch nicht an Weihnachten denken? Die überfüllten Weihnachts-Regale in den Geschäften nerven dich? Ich kann dich gut verstehen. Es geht gefühlt jedes Jahr etwas früher los damit, doch diesmal, mit diesem milden Wetter, wirkt es echt komisch, schon jetzt an die Adventszeit zu denken. Doch Fakt ist: Sie beginnt in zwei Wochen! Also für alle, die jemandem mit einem Adventskalender eine Freude machen wollen und noch nicht damit begonnen haben, es wird laaaaangsam Zeit.

Geteilte Arbeit

Ich selbst liebe Adventskalender! Die Aufregung vor dem Öffnen eines Türchens oder eines Päckchens, unbeschreiblich! Da werde ich selbst zum Kind, sogar wenn ich nur zuschaue, wie meine Kinder eines öffnen! Darum hätte ich meinen Kindern immer gerne einen gemacht (oder meinem Sohn, die Tochter war bis jetzt zu klein). Doch gerade die Monate Oktober bis Dezember waren mit bütsche unglaublich streng, da war ich so froh, hat mein Sohn einen vom Gotti bekommen. Trotzdem war ich immer auch traurig, weil ich auch Ideen gehabt hätte.

Im Oktober kam ich in einem Geschäft mit einem Mami ins Gespräch. Wir kamen auf das Thema Adventskalender (ja, es gibt auch solche, die sich gerne früh Gedanken darüber machen). Sie erzählte mir, ihre Kinder bekommen einen Kalender, welcher vom Gotti, vom Götti und ihr zusammen gefüllt wird. Für jeden gibt das 8 Päckli, was den Aufwand für die einzelnen Personen in Grenzen hält, und trotzdem allen Beteiligten die Möglichkeit gibt, etwas für die Adventszeit der Kinder beizutragen und sie gleichzeitig nicht mit Geschenken zu überhäufen! Das habe ich mir gemerkt und bald darauf kam ich mit dem Gotti von unserem Grossen auf das Thema. Sie war happy, sich nicht unendlich viele Ideen einfallen lassen zu müssen. Ich war happy, endlich kann ich auch einen Adventskalender machen. Meine Tochter bekommt ihn in diesem Jahr übrigens komplett von uns Eltern, da ihr Götti auf Weltreise ist, ein Gotti hat sie nicht.

Der Kalender

Da ich dieses Jahr so schön Zeit habe, wollte ich etwas kreieren, was wir auch die nächsten Jahre brauchen können. So sehr mir schön verpackte Päckli gefallen, gegen Ende sieht das immer etwas komisch aus, wenn da nur noch zwei oder drei Päckli liegen. Zudem ist auch das Einpacken sehr aufwändig.

Ich habe viele Ideen im Internet angeschaut und mich dann entschieden, etwas mit Stoffsäckli zu machen. Die habe ich aber nicht selbst genäht, sondern bei Buttinette gekauft. Danach brauchte ich etwas, um die Säckli aufzuhängen. Beim Stöbern in Baumärkten habe ich Holzlatten und Haken gekauft. Um die Kalender zu verzieren schwebten mir Buchstaben vor, die habe ich dann tatsächlich bei Coop Bau&Hobby gefunden. Danach wurde geleimt, gemalt, geschraubt und entstanden ist dieser Adventskalender, für jedes Kind einen. Die Buchstaben sind übrigens nur aufgestellt. Sollte ich mal Lust auf was Neues haben, was mir öfters mal passiert, kann ich auch etwas anderes aufstellen oder aufkleben.

Ideen für die Säckli

Doch damit war erst die halbe Arbeit getan. Jetzt ging es ans Füllen. Hier macht man ja immer irgendwie den Spagat, es soll nicht zu teuer sein (den bei 24 Päckli wirds dann schon recht happig), aber auch kein Ramsch, den man dann bei der nächsten Aufräumaktion wieder entsorgt. Süsses wäre da eine gäbige Lösung, doch meist hat man davon ja mehr als genug in der Adventszeit. Hier ein paar Ideen, was bei uns reinkam. Übrigens, dreimal gibt es auch Süsses, gehört ja irgendwie auch dazu!

  • Guetzliförmli (für die Tochter eines in Einhornform) und bunte Streuteile für Guetzli. Klar, an diesem Tag wird bei uns auch gebacken!
  • Ballon. Einfach ein Ballon. Der wird die Kinder an diesem Tag sicher gut beschäftigen.
  • Stickers, bei meiner Tochter sogar zweimal! Sie liebt sie und an diesem Tag kann man damit ja vielleicht gerade etwas Weihnachtspost damit verzieren?
  • Schlüsselanhänger. Ja, auch meine Kids haben diverse! Doch sie wollten die unbedingt. Ich hab nein gesagt und sie später dann doch gekauft!
  • Ein kleines Auto. Auch für die Tochter.
  • Stempel, ebenfalls für die Weihnachtspost?
  • Eine Dose Play-Doo Knete, davon brauchen wir immer mal wieder Nachschub.
  • Playmobilfigur.
  • Badezusatz, also buntes Badesalz, welches das Wasser färbt. Gibt es z.B. bei Müller.
  • Kinderpflästerli.
  • Ein Buch mit Weihnachtsliedern. Das ist zwar etwas Grosses, doch sie bekommen es zusammen, gleich zu Beginn der Weihnachtszeit, damit wir zusammen singen können. Dieses hat natürlich nicht in die Säckli gepasst. Dafür finden die Kindern einen Hinweis, wo es versteckt ist und müssen es suchen.

Die Adventszeit geniessen

Weil die diesjährige Adventszeit meine erste mit Kindern und ohne bütsche ist, möchte ich diese ganz besonders geniessen. Dies nicht, in dem wir mehr tun als sonst, sondern weniger. Oder anderes. Mehr Backen, mehr Singen, mehr Geschichten erzählen. Weniger Termine, weniger hinter Sachen herrennen. Vor kurzem habe ich den Tipp gelesen, man solle doch alle Geschenke schon bis Ende November basteln oder kaufen, damit man das nicht  in der Adventszeit tun muss. Eingepackt wird dann schon in der ersten Dezemberwoche. Wir kriegen das vermutlich nicht mehr hin, doch die Idee gefällt mir. Dekorieren will ich dieses Jahr auch etwas früher, lieber dann nach Weihnachten die Sachen wieder wegräumen. Was ist bei dir schon bereit für die Weihnachtszeit? Worauf freust du dich am meisten? Ich wünsche euch gutes Vorbereiten auf die Adventszeit und hoffe, du kannst die Zeit so richtig geniessen.

Herzlichst, Darja

 

 

Ämtliplan- ja oder nein?

Nach meinem Beitrag im Sommer zum Thema ‚Zurück im Alltag‘ hat eine Leserin gefragt, ob ich nicht mal über das Thema Ämtli schreiben kann. Gerne teile ich heute ein paar meiner Gedanken dazu mit euch. Zudem zeige ich, wie wir das zur Zeit handhaben und wie ich mir die Mithilfe im Haushalt in Zukunft vorstelle. Ganz wichtig ist mir dabei: Es gibt nicht den richtigen Umgang mit Ämtli oder der Mithilfe im Haushalt, vielmehr ist jede Familie aufgefordert, darin den Weg zu gehen, der für ihre Situation passt.

Ausflug ins Legoland- Spass für die ganze Familie

Fast jeder kleine Lego-Fan hat schon einmal vom Legoland gehört! Auch unser Sohn hat irgendwo erfahren, dass es dieses Legoland gibt, natürlich ohne zu wissen, was ihn da genau erwarten würde, ausser Legos natürlich. Schon länger liegt er uns damit in den Ohren, dass er dorthin fahren will. Unser Sohn hat Glück, auch wir Eltern sind Lego-Fans! Es gibt kaum ein Spielzeug, welches so gut und gerne von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, welches Jung und Alt gleichermassen begeistert, welches zu so genialen Konstruktionen fähig ist und welches sich so vielfältig spielen lässt. So stand ein Besuch im Vergnügungspark Legoland schon eine ganze Weile auf unserer Family-To-Do-Liste. Hier kommt unser Bericht, weiter unten findet ihr Fotos von unserem Ausflug.

Die Ordnung kommt nach dem Chaos

Mein sonst recht ordentliches Zuhause ist in den letzten drei Wochen etwas im Chaos versunken. Dies nicht etwa, weil die Kinder überall ihre Spielsachen herumliegen liessen, nein, das Chaos habe ich selbst produziert. Wie das kam? Ich habe anfangs Monat auf Facebook von einer Aufräum-Challenge gelesen und mich spontan dazu entschieden, mitzumachen. Es ging darum, Ordnung zu schaffen. Normalerweise habe ich Ende Jahr das Bedürfnis, mein Haus nach Dingen zu durchforsten, die wir nicht mehr brauchen, um dann ohne unnötigen Ballast ins neue Jahr zu starten. Doch November und Dezember sind ja oft voll mit Anlässen und Aktivitäten, da will man die ruhigen Momente lieber für Angenehmeres als Aufräumen nutzen. Ein guter Grund, schon jetzt im Oktober Ordnung in meinem Zuhause zu schaffen. Ganz besonders, weil ich Ordnung liebe! Und so ging das:

Herbstspaziergang ohne Smartphone- Ein Experiment

Wer mich kennt weiss, mir macht es nichts aus, den lieben langen Tag im Haus zu verbringen. Es gibt immer was tun, sei es Haushalt, Ausmisten, oder etwas Basteln. Einfach so mal in den Wald zu gehen, kommt mir irgendwie nicht in den Sinn. Doch angeregt durch einen Artikel, habe ich mir letzten Freitag vorgenommen, mit meinen Kids einen Herbstspaziergang in den Wald zu machen. Die Idee pries ich ihnen dann beim Mittagessen an, die Begeisterung war mässig. Gerade mein Grosser, der sowas eigentlich liebt, will nach dem Kindergarten meistens daheim bleiben. Als ich aber andeutete, dass wir Sachen zum Basteln suchen könnten, war die Begeisterung dann plötzlich da. So ging es nach der Mittagspause los.

Weltreise als Auszeit – Ein Interview mit zwei Weltenbummler

Ich nehme mir ein Jahr Zeit, um mich neu zu orientieren und um Antworten auf essentielle Fragen zu finden: Was will ich vom Leben? Wie will ich es gestalten? Was will ich in Zukunft machen?

Ich bin nicht die Einzige, die das Bedürfnis hat, mal die Pausetaste zu drücken, um sich in der entstandenen Stille über solche Fragen Gedanken zu machen. Auszeiten können aber ganz unterschiedlich aussehen. So habe ich kürzlich eine Frau getroffen, die von ihrer Leitungsfunktion zurück in eine normale Teilzeitanstellung gewechselt hat. Sie meinte, nur so könne sie offen etwas Neuem begegnen und ihren Weg auch in eine andere Richtung einschlagen. Auch mein Bruder Mirko und seine Freundin Natalie haben sich zu diesem Schritt entschieden. Für einen sehr mutigen sogar! Gerne lasse ich sie gleich selbst zu Wort kommen und euch an ihren Erfahrungen teilhaben.

Mami ist dann man weg- Vier Tage Amsterdam

Mögt ihr euch an meinen ersten Beitrag des Jahres erinnern? An die Tafel mit den vielen Bildern und Sprüchen, welche alle mit meinen Vorsätzen für dieses Jahr zu tun hatten? Genau, da stand es: ich möchte nach Amsterdam! Und nun hat es tatsächlich geklappt! Zusammen mit einer Freundin, Mami von drei Jungs im Alter von bald 6, 4 und 2 Jahren, habe ich letzten Donnerstag Nachmittag im Flugzeug Platz genommen, sehr gespannt, was mich in dieser Stadt erwarten wird.

Ich hatte fest vor, ganz viel von der Stadt zu sehen und hier davon zu berichten, gespickt mit Fotos und ein paar Tipps. Ein klassischer Reisebericht eben. Nun, ich habs versucht:

Zurück im Alltag- ein paar Organisationsideen

Ferien sind schon was Schönes. Seit Wochen trage ich keine Uhr, wir sind viel unterwegs und geniessen das herrliche Wetter und lassen öfter mal die Fünf gerade sein. Doch bald ist diese Zeit vorbei und es geht zurück in den Alltag. Der Beginn des neuen Schuljahres ist für Mamis noch fast mehr ein Neustart als der Jahresbeginn: Der Stundenplan ändert sich, neue Hobbys starten und alles muss wieder eingespielt werden. Mami kommt nicht ums Organisieren herum. Aber auch ohne Schulkinder haben viele nach dem Sommer den Wunsch, den Alltag wieder etwas strukturierter zu gestalten. Hier ein paar schöne Ideen*.

Wir besuchen unsere Hauptstadt

Mein Sohn liebt es, die Weltkarte zu studieren. Er will wissen, wo welches Land liegt und interessiert sich auch für die Hauptstädte. So wollte er vor Kurzem wissen, welches die Hauptstadt der Schweiz ist und ob das Zürich sei, weil dies doch die grösste Stadt in unserem Land ist. Als ich ihm sagte, das sei Bern, hat er gefragt, ob wir da mal hinkönnen. Ja, warum eigentlich nicht mal einen Ausflug nach Bern machen? Und schwups, landete dies ganz oben auf unserer Ferienausflugsliste.

Kleiderschrank update

Ich weiss, man lauscht nicht den Gesprächen anderer Leute. Aber diese beiden Frauen standen in der Garderobe nur einen halben Meter von mir entfernt und sprachen sehr laut, es war unmöglich NICHT zu lauschen! Aber keine Angst, sie haben keine Vertraulichkeiten ausgetauscht. Es ging um ein Thema, welches mich einfach brennend interessiert. Es ging um den Inhalt ihres Kleiderschranks.